Fenchelgrün-Kartoffelsuppe
Es begab sich, dass Madame beim Gemüslichkeits-Schrank und unsere Lieferung der solidarischen Landwirtschaft abholte. Danach besaßen wir gefühlt ungefähr einen Kubikmeter Fenchelgrün. Es stellte sich die Frage: Was tun?
Das Internet schlug zuerst vor: Salat oder ähnliches; vermutlich von Menschen, die noch nie versucht hatten das strapplige, leicht faserige Fenchelgrün roh zu essen. Eine Freude ist das nicht, und schon gar nicht in den Mengen, die wir verarbeiten wollten.
Also weiter gesucht. Und irgendwann kam ich auf die Idee „Kartoffelsuppe.“ Das klang machbar, und gar nicht so schlecht.
Die ganze Aktion war etwas improvisiert, aber geschmacklich empfehlenswert. So empfehlenswert, dass ich mich später daran erinnern möchte.
Es bedarf
- Das Grün von von vier Fencheln.
- Etwa acht ziemlich kleine Kartoffeln
- Drei Schalotten
- Gemüsebrühe bis es recht ist. (Wir hatten noch Bratenfond im Kühlschrank mit dem ergänzt haben)
- Ein Esslöffel Joghurt

Vorbereitung
- Schalotten und Kartoffeln in Stücke schneiden
- Die Stengel vom Fenchelgrün und etwa zwei Drittel vom Grün klein schneiden
- Das letzte Drittel beiseite legen
Zubereitung
- Schalotten anbraten bis sie recht sind (im Zweifel immer länger bei niedriger Temperatur)
- Mit den Fenchelgrünstengeln plus und den Kartoffeln und Gemüsebrühe auffüllen. Etwas 25 Minuten köcheln bis die Kartoffeln gar sind
- Pürieren
- Joghurt und restliches Fenchelgrün dazugeben. So lange kochen bis das Fenchelgrün entsprappelt ist.
- Essen
